/Neuseeland: Forscher entdecken Knochen von „Monster-Pinguin“

Neuseeland: Forscher entdecken Knochen von „Monster-Pinguin“

Er war mit 1,60 Meter größer als Lady Gaga (1,55 Meter) und fast so groß wie Popsängerin Miley Cyrus (1,65 Meter)!

Neuseeländische Forscher haben versteinerte Knochen eines „Monster-Pinguins“ entdeckt, der vor knapp 60 Millionen Jahren über die Ozeane schwamm und sich an der Küste Neuseelands aufhielt.


Dr. Paul Scofield hält einen versteinerten Knochen des Riesen-Pingiuns neben einen präparierten Kaiserpinguins
Dr. Paul Scofield hält einen versteinerten Knochen des Riesen-Pinguins neben einen ähnlichen Knochen eines präparierten KaiserpinguinsFoto: Mark Baker / AP Photo / dpa

Zusammenhang der Kontinente bewiesen

Einer der Forscher, Dr. Paul Scofield, vom Canterbury Museum, unterstreicht die Besonderheit dieser Spezies, denn: Die versteinerten Knochen ähneln den Knochen einer weiteren entdeckten Spezies von Urzeit-Riesen-Pinguinen, die in der Antarktis ausgegraben wurde. Damit könne ein Zusammenhang zwischen den beiden Kontinenten geschlossen werden.


Die versteinerten Knochen (links) verglichen zu den Knochen heutiger Pinguine
Der versteinerte Knochen (links) im Vergleich zum Knochen eines heutigen PinguinsFoto: Mark Baker / AP Photo / dpa

Der Forscher ist sich sicher: Nach Aussterben der Dinosaurier konnten amphibisch-lebende Tiere, wie etwa die Pinguine „blühen und sich weiterentwickeln“. Scofield zur Nachrichtenagentur „AP“: „Die Meere waren voll mit Nahrung, seitdem die Raubtiere der Dinosaurier verschwunden waren. Diese Nische entdeckten die Pinguine und wuchsen.“

Sie wurden jedoch nach circa 30 Millionen Jahren verdrängt. Größere Meeresraubtiere hatten sich entwickelt und begannen, die Monster-Pinguine zu jagen. Ihre Überlegenheit war vorbei. Sie wären mehr als einen halben Meter größer als die heute lebenden Pinguine.