/Basketball-WM: Dennis Schröder „Müssen keine Angst vor keinem haben“

Basketball-WM: Dennis Schröder „Müssen keine Angst vor keinem haben“

Dennis Schröder (25) ist bereit. Donnerstag passte ein Maßschneider die neue Hose des NBA-Stars von Oklahoma City Thunder an. Freitag schlabbert auch sein Nationaltrikot nicht mehr.

Beim VTG Supercup in Hamburg gibt der 70-Mio-Dollar-Mann gegen Ungarn (20 Uhr) im DBB-Jersey seinen Einstand in der WM-Vorbereitung für China (31.8. – 15.9.).

Auf Schritt und Tritt dabei: Ehefrau Ellen und Sohnemann Dennis Malick Junior (6 Monate).


Auch beim Training in Hamburg stets in Schröders Nähe: Ehefrau Ellen und Sohn Dennis Malick Junior (6 Monate)
Auch beim Training in Hamburg stets in Schröders Nähe: Ehefrau Ellen und Sohn Dennis Malick Junior (6 Monate)Foto: WITTERS

Bei BILD.de spricht Schröder vorm Start über…

 Die ersten drei Tage bei der Nationalmannschaft. „Die waren super. Die Team-Chemie stimmt, alle machen einen guten Job, sind zielstrebig. Im Training geht’s zur Sache.“

Seine Vaterrolle. „Alles verändert sich zum Positiven. Im Training gibst Du mehr für Deine Familie. Ich denke ständig an meinen Sohn – wenn ich trainiere, spiele. Ich habe auch mehr Geduld. Du denkst einfach komplett anders, wenn Du ein Kind hast und Vater bist. Das ist das Beste, was mir passieren konnte.“

Die Qualität des Kaders mit den vier weiteren NBA-Profis Daniel Theis (27, Boston), Maxi Kleber (27, Dallas), Moritz Wagner (22) und Isaac Bonga (19, beide Washington). „Das hat es auf jeden Fall noch nicht gegeben. Alle gehen ins Training, als gäbe es kein nächstes mehr. Wir können viel erreichen, selbstbewusst an die Sache herangehen und müssen keine Angst vor keinem haben. Aber bevor die WM beginnt, müssen wir auf Topniveau. Da sind wir noch nicht.“

► Seine Rolle im DBB-Team. „Ich habe schon die letzten Jahre mehr Verantwortung übernommen. Jetzt versuche ich, noch besser zu werden und für mein Team da zu sein. Ich will führen.“

► Den Bundesliga-Aufstieg der Hamburg Towers. „Es ist großartig. Hamburg brauchte das auf jeden Fall. Erste Liga, eine der schönsten Städte in Deutschland und jetzt einen Basketball-Klub in der ersten Liga – das ist auf jeden Fall sehr gut. Auch für Deutschland.“

► Die Gegner beim Supercup (Ungar, Tschechien, Polen). „Im Endeffekt ist es egal, gegen wen wir spielen. Wir versuchen, uns auf uns zu fokussieren und gute Spiele abzuliefern. Egal in welchem Team ich spiele, ich will gewinnen. Ich will das Maximum rausholen.“

► Die Stimmung in der Inselparkhalle (3400 Plätze). „Die Atmosphäre hier in den kleineren Hallen ist manchmal sogar besser als in der NBA. Alle sind wirklich dabei und feuern an.“

Kapitän Robin Benzing (30, Saragossa) fällt zum Auftakt mit leichter Knieverletzung aus.